In den letzten Jahren setzen immer mehr Menschen auf natürliche Medizin, welche oft auf pflanzlicher Basis ist und uns sehr weiterhelfen kann. So ist auch das Johanniskraut immer bekannter geworden ist, was vielen überhaupt nichts sagen dürfte.

Nun kann man es inzwischen in vielen Apotheken und im Netz erwerben, weil es mit seiner sehr guten Wirkung überzeugen konnte. Dabei wissen viele nicht, dass es viele verschiedene Arten von Johanniskraut gibt. Medizinisch genutzt hingegen wird nur das Tüpfel-Johanniskraut.

Dabei hat Johanniskraut verschiedene Wirkstoffe. Darunter sind unter anderem Hypericin, Pseudohypericin und Hyperforin. Wenn das Kraut als Arzneimittel verwendet wird, dann immer das gesamte Kraut bis auf die Wurzeln.

Bei was kann Johanniskraut hilfreich sein?

Vor allem bei Depressionen ist Johanniskraut sehr bekannt geworden. Es wird dabei sehr gerne als pflanzliches Antidepressivum eingesetzt. Es entfaltet seine Wirkung, indem es zur Aufhellung der eigenen Stimmung beitragen kann und innere Unruhe mildern kann. Auch wenn es bereits einige Forschungen zum Johanniskraut gibt, ist noch nicht ganz klar, welche Substanzen in dem Kraut bei Depressionen wirken.

Gerade bei leichten bis mittleren Depressionen konnte Johanniskraut bisher seine Wirkung beweisen. Vielen Ärzten ist dieses pflanzliche Mittel noch nicht bekannt, weshalb man den Hausarzt auch direkt darauf ansprechen kann. Auf dieser Webseite kann man sich beispielsweise näher informieren und gute Produkte finden.

Auch bei Hautproblemen kann Johanniskraut gute Dienste leisten. Es hat entzündungshemmende Wirkung und kann bei kleineren Wunden sogar zur einer schnelleren Wundheilung verhelfen. Man sagt dem Kraut außerdem nach, dass es auch bei Prellungen und Verstauchungen zu einer schnelleren Genesung verhelfen kann. Es gibt keine Studien zu diesen Wirkungen, aber viele Menschen die auf diese Wirkung vertrauen.

Was ist bei der Anwendung von Johanniskraut zu beachten?

Johanniskraut gibt es inzwischen in unterschiedlichster Form zu erwerben. So kann man es als Tablette, Kapsel, Tee oder Tinktur erwerben. Auch Produkte aus Öl werden immer beliebter. Beachten muss man bei der Anwendung von Johanniskraut vor allem, dass es nicht bei der ersten Einnahme direkt wirkt, man darf also keine Wunder erwarten.

Damit das Johanniskraut seine Wirkung entfalten kann, sollte vor allem auf eine ausreichende Dosierung geachtet werden. Oftmals dosieren Menschen das Kraut zu niedrig und spüren dann auch keine stimmungsaufhellende Wirkung.

Das Öl eignet sich von der Konzentration sehr gut, während von den Tees beispielsweise eher abgeraten wird, da diese nur eine sehr geringe Dosierung haben und sich so kaum auf Depressionen auswirken können. Bei der Anwendung ist nicht viel zu beachten, außer das es einige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben kann.

Man sollte daher vorher genau mit einem Arzt sprechen, denn je nachdem was für Medikamente eingenommen werden, kann es zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen. Das gilt beispielsweise für blutverdünnende Medikamente oder Mittel gegen HIV/Aids. Dabei schwächt das Johanniskraut die Wirkung ungewollt. Johanniskraut ist an sich zwar pflanzlich, sollte aber hinsichtlich seiner Wirkung nicht unterschätzt werden.

Was sollte man noch über Johanniskraut wissen?

Man sollte unbedingt darauf verzichten sich selbst ein Mittel aus Johanniskraut zusammenzumischen, nur weil man die Pflanze bei sich selbst im Garten oder der Umgebung hat. Lieber sollte man auf vorgefertigte Produkte zurückgreifen.

Das Johanniskraut an sich kommt vor allen in Europa und auf den kanarischen Inseln vor. Lateinisch heißt es perforatum. Dabei ist an dem Johanniskraut besonders, dass es Blätter besitzt, die ähnlich aussehen wie bei einem ausgewachsenen Baum. Im Licht erkennt man auf der Blattoberfläche weiße Punkte, dabei handelt es sich um die Öldrüsen, die ätherische Öle enthalten.

Das Kraut blüht im Sommer ab Ende Juni und sollte keinesfalls mit anderen Johanniskräutern verwechselt werden. Gut erkennbar ist das Kraut an seinen vielen gelben Blüten, und den langen Staubblättern, die oben aus der Pflanze heraushängen. Reibt man das Johanniskraut zwischen den Fingern, dann färben sich diese rot.

Es ist unumstritten, dass Johanniskraut einige Wirkungen auf den menschlichen Körper hat. Dennoch gibt es noch heute Uneinigkeiten, wie das Kraut tatsächlich wirkt und bei was es hilft, ähnlich wie dies bei CBD der Fall ist. Es ist aber immer einen Versuch wert.