Wir bedauern den Rücktritt des palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad. Fajad stand seit Jahren für die Schaffung der institutionellen Voraussetzungen für einen künftigen palästinensischen Staat und war ein vehementer Verfechter einer Zwei-Staaten-Regelung.mehr
Die Bundesregierung hat endlich einen Nationalen Aktionsplan für die UN-Resolution 1325 verabschiedet. Eine stärkere Ausrichtung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik auf mehr Geschlechtersensibilität ist überfällig. mehr
Die Statuserhöhung der palästinensischen Vertretung in der UNO-Generalversammlung war richtig. Aber die Reaktionen der israelischen Regierung darauf sind völlig falsch. Die Wiederaufnahme der Verhandlungen setzt einen Siedlungsbaustopp voraus. mehr
Wir begrüßen die unter ägyptischer und amerikanischer Vermittlung zustande gekommene Waffenruhe zwischen Israel und Hamas. Die Tatsache, dass Israel einer Waffenruhe zustimmte, obwohl zeitgleich ein schrecklicher Terroranschlag auf einen Bus in Tel Aviv stattfand, verdient hohe Anerkennung.mehr
Die Bundesregierung muss jetzt im Sicherheitsrat auf eine Lösung der Kongo-Krise drängen. Ein weiterer Krieg in der Region muss unter allen Umständen verhindert werden. Die Bundesregierung muss den Druck auf die Regierung Kabila endlich erhöhen.mehr
Wir fordern die Konfliktparteien zur sofortigen Einstellung des Beschusses auf. Leider haben beide Konfliktparteien den Besuch des ägyptischen Ministerpräsidenten nicht genutzt, um die Lage zu deeskalieren.mehr
Wir begrüßen die Initiative des Syrien-Beauftragten der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, für eine Waffenruhe in Syrien aus Anlass des viertägigen islamischen Opferfestes Eid al-Adha, auch wenn man skeptisch sein muss, ob und wie lange diese Waffenruhe hält.mehr
Die Kölner Menschenrechtsaktivistin und Ärztin Dr. Monika Hauser, die das Hilfswerk medica mondiale e.V. gründete, erhält den mit 25.000 € dotierten Staatspreis für ihr beeindruckendes Lebenswerk im Kampf gegen Gewalt an Frauen. mehr