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Zu dem Bombenanschlag in Jerusalem erklärt Kerstin Müller, Sprecherin für Außenpolitik:
Wir verurteilen den Bombenanschlag scharf. Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern und wünschen den Verletzten eine baldige Genesung.
Wir hoffen, dass dies nicht der Beginn einer neuen Terrorwelle ist, wie Israel sie schon einmal erlebte. Terror und Gewalt können und dürfen niemals ein legitimes Mittel der Politik sein. Der Anschlag in Jerusalem sowie die Eskalation zwischen dem Gazastreifen und Israel verschärfen die israelisch-palästinensischen Spannungen noch weiter.
Angesichts dieser Lage sind politische Initiativen aus Israel, aus den palästinensischen Gebieten oder von außen dringend notwendig, um auf politischem Weg zu einer Friedensregelung zu kommen gerade auch angesichts der Umbrüche in der arabischen Welt.