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25. März 2008

Interview vom 25.3.08 im Deutschlandfunk zu Olympia

"Die olympische Idee wird in einem Blutbad ertränkt," meint Kerstin Müller

Die olympischen Spiele und die Menschenrechtslage in China ist zur Zeit eines der großen Themen auf der außenpolitischen Agenda. Die Debatte um Boykott oder Absage der Spiele reißt nicht ab. Dabei ist die unpolitische Zurückhaltung der Sportorganisationen IOC und DOSB (Deutscher olympischer Sportbund) an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Da wird die olympische Idee, der Geist der Völkerverständigung in Tibet in einem Blutbad ertränkt, der Bürgerrechtler Hu Jia wegen fünf Internetartikeln und 2 Interviews zu drei Jahren Haft verurteilt und das deutsche Mitglied im IOC Walther Tröger droht noch am selben Tag Sportlern mit Ausschluss, falls diese offen gegen Chinas Tibetpolitik auftreten.

DIe außenpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion schließt zur Zeit auch einen Boykott nicht aus.

"Ich würde auf gar keinen Fall hinfahren zum jetzigen Zeitpunkt", ist ihr Rat. In dem folgenden Interview stellt sie die Zusammenhänge zwischen China, Birma und Darfur her und kritisiert die Sportfunktionäre scharf.

Kerstin Müller zu einem möglichen Olympiaboykott