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Nach dem Anschlag auf eine Religionsschule in Jerusalem erklären Jürgen Trittin, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Kerstin Müller, außenpolitische Sprecherin:
Wir verurteilen den blutigen Anschlag auf die jüdische Religionsschule Merkas Harav in Jerusalem, bei dem acht Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden scharf. Attentate auf Zivilisten drohen die Gewaltspirale weiter anzuheizen. Gewalt, bei der die Zivilbevölkerung Schaden erleidet, verschärft die Eskalation im Konflikt. Der gerade wiederbelebte Verhandlungsprozess darf durch solche verbrecherische Akte nicht untergraben werden.
Insofern ist es gut, dass auch Präsident Abbas den Anschlag verurteilt hat. Auch die israelische Regierung reagiert besonnen, indem sie trotz des Anschlags eine Fortsetzung der Gespräche mit der Palästinensischen Autonomiebehörde angekündigt hat. Ein sicherer Frieden für beide Seiten wird nicht mit neuen Sicherheitsmaßnahmen und Militäreinsätzen, sondern nur durch Verhandlungen und ein Ende der Blockade gegen Gaza möglich werden