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Kerstin Müller MdB: Hartnäckigkeit der UNESCO hat sich ausgezahlt
Zur Entscheidung des UNESCO-Welterbekomitees, den Kölner Dom von der Roten Liste der gefährdeten Kulturgüter zu streichen, erklärt Kerstin Müller, Kölner Bundestagsabgeordnete und Außenpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion:
"Ich freue mich, dass die Stadt Köln den Forderungen des UNESCO-Welterbekomitees nun doch nachgekommen ist. Damit bleibt der Kölner Dom auch künftig Weltkulturerbe. Gerade wir Grüne haben immer mit Nachdruck betont, dass die Bebauungspläne auf der Deutzer Rheinseite den Status des Kölner Domes und damit das Ansehen der Stadt Köln insgesamt gefährden. Leider zeigten sich Stadtverwaltung und Oberbürgermeister in der Vergangenheit wenig einsichtig.
Mit der Entscheidung der UNESCO ist nunmehr auch außenpolitisch der Schaden, den die umstrittenen Deutzer Hochhauspläne ausgelöst haben, abgewendet worden. Man kann der UNESCO nur gratulieren, dass sie in dieser Angelegenheit hartnäckig ihr Ziel verfolgt hat, kulturelle Güter vor unverhältnismäßigen Bebauungsplänen zu schützen."
Köln, den 11.07.2006